Nur jeder zehnte Schweizer lässt sich noch in einem Sarg beerdigen. Totenasche endet zunehmend seltener in Urnen, sondern eingeschmolzen in Glas, als künstlicher Diamant oder im Meer.

Ein Plastikbaum mit Blättern aus Glas steht in einem dunklen Pavillon. Die Blätter sind von innen durch Leuchtdioden erhellt. Erst leuchten sie grün, dann rot, schliesslich bunt wie Herbstlaub. «Das symbolisiert die Jahreszeiten – den Verlauf des Lebens», sagt Dalibor Novák, der Geschäftsführer des tschechischen Unternehmens Memory Crystal. Ein bisschen Emotion müsse schon sein. Der Baum ist kein Kunstwerk, sondern ein moderner Friedhof: In jedes der tausend Blätter haben die Glasbläser die Asche eines Verstorbenen eingeschmolzen und dessen Namen eingraviert. …

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