News

Rainbows hilft Kindern und Jugendlichen in stürmischen Zeiten – bei Trennung, Scheidung oder Tod naher Bezugspersonen. Im Zentrum unserer Arbeit und Bemühungen stehen Kinder und Jugendliche. Durch die Unterstützung der Kinder und Jugendlichen erfahren auch die Eltern Entlastung in einer Zeit, in der sie selbst sehr belastet sind.

Traurigkeit über den Verlust der vertrauten Familie, Verunsicherung, Wut, Selbstzweifel und Schuldgefühle sind die ständigen Begleiter von Trennungskindern. Das Erleben ist dabei je nach Alter der Kinder und Familiensituation natürlich unterschiedlich - und vor allem auch von der Kooperation der Eltern im Hinblick auf die Bedürfnisse der Kinder abhängig.

Die nächsten RAINBOWS-Gruppen starten im März 2018 an folgenden Standorten:

NÖ Ost:

  • Klosterneuburg
  • Korneuburg
  • Schwechat
  • Bruck/Leitha
  • Mödling
  • Perchtoldsdorf
  • Bad Vöslau
  • Purkersdorf
  • Wr. Neustadt
  • Deutsch Wagram

Wir freuen uns einen Beitrag zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen in Kooperation und Austausch mit anderen sozialen Einrichtungen und Fachpersonen zu leisten. Kostenloses Informationsmaterial können Sie hier bestellen!

Wieder konnten wir einen Trauerabend erfolgreich durchführen. In entspannten Atmosphäre wurde erzählt, diskutiert und körperlich gearbeitet. Natürlich wurde es auch streckenweise sehr emotional, aber das ist ja normal und vollständig in Ordnung. Der überzeugte Tenor dieser Runde war wieder einmal, dass das Gemeinschaftsgefühl enorm gestärkt wurde und der Einsamkeitsgedanke gemildert werden konnte. In der abschließenden Beurteilung der Teilnehmer kam immer zum Ausdruck, dass die Gemeinsamkeit und der Austausch das stärkste Motiv ist, an einem Trauerabend teilzunehmen. Je öfter die Teilnehmer diesen besuchten, dest stärker kam dies zum Ausdruck.

Die Erstteilnehmer waren noch  hin und her gerissen von der Emotion der Neugier und auch der Unsicherheit. Dies legte sich aber nach deren Aussagen schon sehr bald und es wurde eine Verbindung geknüpft, die die Neulinge sehr gut durch den Abend getragen hat. Die "Wiederholungstäter" hingegen konnten auf dem gewonnenen Vertrauen aus der/den Vorabenden aufbauen und fühlten sich stärker und besser. Sie sahen durchgehend eine kleine Steigerung des Wohlbefindens und der Regeneration. Dies wird auch noch unterstrichen davon, dass nach dem offiziellen Ende des Trauerabends nette Gespräche den Abend ausklingen ließen.

Dies alles bestärkt uns, dass diese Trauerabende ein Gewinn für alle sind und desshalb unbedingt weitergeführt werden.

Der nächste Trauerabend wird daher am Donnerstrag, den 12. April 2018, ab 17:00 Uhr, in den Kundenräumlichkeiten der Bestattung Neunkirchen stattfinden. Schon jetzt sind alle Interessierten herzlichst dazu eingeladen.

Fernweh, die Sehnsucht nach fernen Orten, ein letzter Wunsch - die Gründer von "November", erfüllen den Wunsch nach der Ferne nun auch nach dem Tod.

Die Weltreise nach dem Ableben. Unabhängig davon ob es sich um eine weltbekannte Sehenswürdigkeit handelt oder ob man an einen Ort mit persönlichem Hintergrund gebracht werden will.
Die Auswahl der Reiseziele findet natürlich noch zu Lebzeiten statt, aber sollte dies nicht mehr möglich sein, so können auch Hinterbliebene die Urne auf die Reise schicken. Dabei werden Postkarten mit Fotos der Urne an den Reisezielen verschickt, abschließend ein Album der Reise gestaltet und als Letztes die Beisetzung der Urne im Wunschfriedhof oder an einem der Reiseziele organisiert.

Die Kosten richtet sich natürlich nach den Reisewünschen, der Anzahl der Reisestationen und der Entfernung die zurückzulegen ist. Die Umsetzbarkeit der Wünsche wird selbstverständlich zuvor überprüft.

Vorerst haben wir dieses Angebot für Deutschland entdeckt, aber bei Interesse werden wir gerne prüfen, ob dieses Angebot auch in Österreich umgesetzt werden kann.

Über November:
Das Vorsorge- und Bestattungsunternehmen hat sich der Erfüllung individueller Wünsche verschrieben. Nach einer Internetanfrage und diskreten Gesprächen vermittelt das Unternehmen die Ausführung der Wünsche an örtliche Bestatter.
Das Unternehmen wurde im April 2017 in Berlin gegründet und geht den  Weg der Digitalisierung von Bestattungen.

Wie gelingt gutes Sterben - das ist die Frage. die sich angesichts der Menschen, die sie auf ihrem letzten Weg begleitet, immer wieder stellt. Die Begegnungen mit Sterbenden sind erschütternd und ringen ihr großen Respekt ab. Sie verändern Ilka Piepgras' Sicht auf die Welt und ihr eigenes Leben.

Und sie führen zu überraschenden Gesprächen. Ihr Vater, dem sie von ihrer Hospizarbiet erzählt, ist erfreut: "Wie schön. Dann können wir ja endlich übers Sterben reden." Uns so wagt sich Ilka Piepgras schließlich an das Gespräch, dem sie immer wieder ausgewichen ist.

Ihre Erfahrungen schildert sie in dem Buch "Wie ich einmal auszog, den Tod kennenzulernen, und dabei eine Menge über das Leben erfuhr" - erschienen im Verlag Droemer.

Ilka Piepgras
Wie ich einmal auszog, den Tod kennenzulernen, und dabei eine Menge über das Leben erfuhr
Verlag Droemer, 2017, gebundene Ausgabe - auch als Kindle Adition
ISBN 978-3-426-27698-3

Anti-Aging ist in unserer Gesellschaft geläufiger als die Weisheit des Alters, so scheint es. Im Sinne des vorherrschenden Jugendlichkeitskults wird der Umgang mit Alter oft von der Kosmetikindustrie diktiert. Demgegenüber stehen zahlreiche historische und aktuelle Entwürfe von Künstler_innen, die eine andere Idee von Alter verfolgen. Sie sind nun erstmals in einer umfassenden musealen Schau im Belvedere zu sehen.

Der Alterungsprozess wird in der öffentlichen Wahrnehmung heute in erster Linie als Defizit angesehen. Begriffe wie „Anti-Aging“ vermitteln den Eindruck, Altern sei etwas Pathologisches. Der vorherrschende Jugendlichkeitskult bemüht sich, die Spuren des Alterungsprozesses auszublenden. Jenseits der negativen Stereotype bedeutet Alter aber auch Macht, Erfahrung, Lebensweisheit, Kontemplation, Lebenslust und Triumph über gesellschaftliche Konventionen. Alter ist nicht nur ein biologischer Prozess, sondern immer auch eine kulturelle Konstruktion, deren Untersuchung sich junge Wissenschaften wie die Kulturgerontologie widmen.

Kuratorin Sabine Fellner zeigt in der Ausstellung, wie es Künstlerinnen und Künstlern gelingt, Chancen und Grenzen des Alterns jenseits von Altersverklärung und Pessimismus differenziert wahrzunehmen. In den präsentierten Arbeiten veranschaulichen Kunstschaffende, wie das Alter mit all seinen Facetten auf wertschätzende Weise in unser Leben integriert werden kann. Neben zahlreichen Werken aus der Sammlung des Belvedere zeigt die Schau hochkarätige Leihgaben aus nationalen und internationalen Museen.

Siehe auch Belvedere Museum Wien