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Partenkasten

Nach der Beschädigung der alten Homepage sind die dem Hackerangriff vorangegangenen Einträge unseres Partenkastens, der bis ins Jahr 2011 zurückreichte, leider nicht wieder herstellbar. Wir haben uns allerdings dazu entschlossen, diese Einträge zu den Verstorbenen und deren Beerdigungsdaten händisch zu rekonstruieren. Damit soll die Recherchemöglichkeit zu Beerdigungen wieder auf den alten Stand gebracht werden. Dies soll unserem Anspruch Genüge tun, einen "ewigen" Partenkasten zur Verfügung zu stellen der es auch ermöglicht weiter zurückliegende Sterbefälle zu recherchieren.

Da es sich dabei um rund 2.600 Einträge handelt und diese nicht maschinell eingefügt werden können, wird es ein bischen dauern, bis wir alle diese Daten dem neuen Partenkasten hinzugefügt haben. Wir bitten um Verständnis dafür. Wir arbeiten aber stetig daran und hoffen so bald als irgendwie möglich diese Daten wieder zur Verfügung stellen zu können.

Die zu diesen Sterbefällen gehörigen Kondolenzeinträge, zwischen Jänner 2011 und August 2017, sind leider gänzlich ins Datennirvana verschwunden und mit verhältnismäßigen Mitteln nicht wieder rekonstruierbar. Wir erlauben uns daher diebezüglich an das Portal Aspetos zu verweisen, wo größere Teile dieser Kondolenzen von der Trauergemeinde damals zusätzlich hinterlegt wurden.

Wir sind bereit diesen Raum zu geben, und allen voran unsere Trauerbegleiterin Ilse Haumer, hat wieder vollen Zuspruch darin erhalten. Wie wurden bestärkt hier weiterzumachen und das Service noch stärker auszubauen.

Der nächste Trauerabend wird am Donnerstag, den 23. November 2017, ab 17:00 Uhr, wieder in den Kundenräumlichkeiten der Bestattung Neunkirchen, Peischingerstraße 39, 2620 Neunkirchen, stattfinden. Anmeldungen für eine Teilnahme sind erbeten, aber nicht Voraussetzung.

 

 

 

Diese Woche führen wir wieder durch einen Trauerabend!

Trauer ist ein zutiefst menschliches Gefühl und vor allem ein sehr individuelles. Wenn man, aus welchen Gründen auch immer, in kein familiäres oder freundschaftliches Auffangnetz eingebunden ist, so kann es sehr schwer werden alleine damit fertig zu werden. Aus diesem Grund bieten wir kompetente Hilfe und kostenlose Startbedingungen zur Verarbeitung einer Trauersituation an. Die muss nicht unbedingt ein kürzlich erfolgter Trauerfall sein. Auch länger zurückliegende, nicht aufgearbeitete Trauersituationen können das allgemeine Befinden erheblich stören und der Aufarbeitung bedürfen.

Das frei und ungezwungen gestaltete Treffen bietet die Möglichkeit Ungesagtes auszudrücken, Gefühlen ihren Ausdruck zu verleihen und von kompetenter Seite zu hören, was körperlich vorgeht, wenn die Trauer einen gepackt hat. Daraus kann man dann lernen, wie man sich durch Körperübungen und Entspannungstechniken helfen kann, den ungeheuren Druck der Trauer verarbeitbar zu machen.

Wir laden alle Interessierten herzlich dazu ein, am

Donnerstag, den 14. 9. 2017, ab 17:00 Uhr, in den Kundenräumen der Bestattung Neunkirchen

teilzunehmen. Holen Sie sich Informationen und Hilfe. Voranmeldung, unter 02635/62484-0 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, erwünscht aber nicht unbedingt erforderlich.

Frau Ilse Haumer, Lebens- und Trauerbegleiterin bzw. Körpertherapeutin, wird sie durch den Abend führen und mit Rat und Hilfe zur Seite stehen. Sie hört zu; lässt fragen, wüten, schimpfen, weinen; hält auch ihren Schmerz aus; umarmt sie, wenn sie das brauchen; ermutigt Sie, Ihre Trauer auf ihre Weise zu leben; bringt sie wieder zum Lachen; stärkt Ihre Lebenskraft und unterstützt Sie, Ihre Lebensfreude wieder zu finden. Erleben Sie auch gemeinsame Trauerrituale und Körperübungen, damit Sie auch zu Hause etwas für sich tun können.

Wir freuen uns Sie begrüßen zu dürfen.

Der, vergangenen Donnerstag abgehaltene, Trauerabend war wieder sehr berührend und eindrucksvoll. Zwei Stunden sind in solchen Fällen nicht viel Zeit, aber die neuen Bewertungsbögen zeigen, dass auch diese Zeit ausreicht um Vorgänge zu starten, die das Leben leichter machen. Wie können und wollen natürlich diese Bögen nicht veröffentlichen, aber einige anonyme Auszüge wollen wir gerne bringen:

 

  • Ich habe sehr viele gute Ratschläge mitgenommen
  • Das Gespräch in der Runde hat mich erleichtert
  • Da gibt es auch noch Andere die das Durchmachen und aushalten
  • Ich bin nicht alleine
  • Ich kann wieder positiv in die Zukunft blicken
  • Uvm

Der Verlust eines geliebten Menschen bereitet Schmerzen und kann Einsamkeit, Angst, Ohnmacht, Wut und Schuldgefühle hervorrufen. Um einen Verlust zu bewältigen hat der Menschen die Fähigkeit zu trauern entwickelt. Wenn sie nicht zugelassen wird, kann das seelische und körperliche Krankheiten auslösen.

Die alte Generation von Transportgeräten für Grabbagger hat ausgedient. Materialermüdung und Abnutzung setzen den Geräten eben Grenzen und 20 Jahre sind für solch extrem genutzte Geräte eine Altersgrenze, die ohnehin mehr ist als ursprünglich erwartet. Die Frage war jetzt – wieder auf Basis von Anhänger oder gibt es andere Möglichkeiten die Grabbagger vor Ort zu bringen? Die ersten Erkundigungen zeigten bald, dass die neue Standard-Anhängergeneration zu schwach war um die geforderten Gewichte auf Dauer zu stemmen. Eine Spezialanfertigung dagegen würde in der Investition ein völlig aus dem Ruder laufende Preis-Leistungs-Verhältnis ergeben. Was nun?
 
Einziger Ausweg war, auf einen LKW als Transportfahrzeug auszuweichen. Dabei waren aber einige Tatsachen zu berücksichtigen, die nicht unwesentlich waren. Gab es genug Mannschaft, welche die erforderlichen Fahrlizenzen aufwies? Gab es genug Parkraum am Firmengelände? Wie würde der Winterdienst aussehen bei Schnee und Eis? Wie wäre der Aufbau des LKW’s zu gestalten? Die Planung und Vorbereitung nahm rund ein Jahr in Anspruch. Dann war es möglich, einen möglichen LKW-Typ zu benennen, der den Anforderungen gerecht wurde und im Preis-Leistungs-Verhältnis eine Kalkulation zuließ, die den Einsatz rechtfertigte.
 
Nach einigen Tests und Vorführungen wurde ein IVECO Chargo 150E25WS als Fahrgestell ausgewählt und der dazugehörige Aufbau bei der Kriessl GmbH & CO KG in Auftrag gegeben. Der Aufbau wurde in Zusammenarbeit mit der Aufbaufirma nach den Vorstellungen der Totengräber geplant und gefertigt. Die erforderliche Einrichtung sollte noch ein eigenes Kapitel werden. Als Zusatzausrüstung wurde noch eine ausreichen dimensionierte Ladeboardwand geordert, mit der 2,1 Tonnen schwere Bagger auf die Ladefläche gehoben werden kann.
 
Nach fünf Monaten stand das Fahrgestell beim Aufbauer und nach weiteren zwei Monaten fuhr das Fahrzeug das erste Mal im Firmengelände ein. Jetzt begann die Arbeit, die entscheidend dazu beitragen würde, das Fahrzeug auch organisatorisch optimal einsetzen zu können. Die Einrichtung als Werkstattwagen wurde vom firmeneigenen Personal übernommen. Eine Werkbank und Werkzeugschränke wurden eingebaut, Regale für Grabschalungen entworfen, geschweißt und errichtet, Befestigungsmöglichkeiten für Bagger, Erdcontainer und Erdmaterialtransporter geschaffen. Nochmal zwei Monate intensiver (zusätzlicher) Arbeit waren notwendig um aus dem Fahrzeug einen vollen Erfolg zu machen.
 
Zwischenzeitlich mussten unsere hauptberuflichen Totengräber die Führerscheinprüfungen für schwere LKW ablegen und auch diese zusätzliche Aufgabe wurde mit ausgezeichnetem Erfolg bewältigt. Jetzt ein Jahr nach Bestellung kam der große Augenblick, in dem das Fahrzeug das erste Mal in den richtigen Einsatz rollte. Seit diesem Augenblick war das Personal wirklich Feuer und Flamme für unseren „GROSSEN“.
 
Neben der erhöhten Verkehrssicherheit durch das Allrad-Fahrgestell insbesondere im Winter und am Berg zeigte sich schnell, dass die Arbeitserleichterung durch die selbst entworfene Einrichtung des LKW’s erheblich war und voll und ganz den Erwartungen entsprach. Allen, der Betriebsleitung, den Planern und dem Personal fiel ein riesiger Stein vom Herzen nach der erfolgreichen Inbetriebnahme. Auch wenn Anfangs gewisse Bedenken der Totengräber vorlagen, die im Grunde etwas mit der Einführung von ganz Neuem zu tun hatten – heute würden sie sich heute geschlossen vor das Fahrzeug stellen, wenn man ihnen dieses wegnehmen wollte. Schön, wenn etwas so gelungenes den Arbeitsalltag erleichtert.