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Leitfaden 06/10

Leitfaden für Hinterbliebene Teil 6/10 -  Aufbahrung

(Vorgänger: Leitfaden für Hinterbliebene Teil 5/10)

 

aufbahrungNatürlich befinden sich in unseren Friedhöfen  in der Regel Aufbahrungshallen oder  Verabschiedungshallen, welche der Aufnahme des Verstorbenen dienen. In diesen Räumlichkeiten findet üblicherweise die Trauerfeier statt.

Abhängig von der Größe des Friedhofes, des Einzugsgebietes bzw. des Betreibers finden sich auch die Aufbewahrungsmöglichkeiten für die Verstorbenen in der Nähe oder die Aufbewahrung wird in den Aufbahrungshallen selbst stattfinden. Üblicherweise sind heutzutage Kühlmöglichkeiten vorhanden, um die Verstorbenen bis zur Trauerfeier pietätvoll zu bewahren.

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Jüdische Bestattung

Jüdisches Begräbnis

jüdisches begräbnisGroße Teile der jüdischen Trauerriten stammen noch aus der talmudischen Zeit und haben sich im Laufe der Jahrhunderte nicht sehr verändert, allein die Liberalisierung in der Neuzeit hat einen kleinen Wandel gebracht.
1564 gründete der Hohe Rabbi Löw in Prag eine der ersten Beerdingungsbruderschaften. Diese Bruderschaften kümmerten sich um Kranke und betreuten Sterbende, ihre Hauptaufgabe bestand jedoch darin, sich um die Bestattung der Toten zu bemühen und den Hinterbliebenen Hilfe zu leisten. In den späteren Jahrhunderten wurden diese Bruderschaften in die Gemeinden integriert, heutzutage gehören sie zum offiziellen Gemeindewesen einer Gemeinde. Nach dem Tod eines Verwandten fügen die Hinterbliebenen ihren Kleidern, die sie täglich tragen, einen Riss zu, der symbolisch den  Riss und die Schmerzen in ihrem Herzen zeigen soll. Danach zündet man eine Kerze an, die 7 Tage lang brennt und danach an jedem Todestag wieder angezündet wird. Die nun folgenden Vorbereitungen auf das Begräbnis wurden früher im Haus des Toten durchgeführt, im letzten Jahrhundert wurden aber auf den Friedhöfen Gebäude errichtet, in denen alle erforderlichen Geräte aufbewahrt wurden und in denen die Toten heutzutage vorbereitet wurden. Zuerst wird der Leichnam in einem gesonderten Raum entkleidet und dann gewaschen (Tahara). Die Begründung nimmt man den Satz von Juda he-chassid (lebte im 12. Jahrhundert in Speyer), der lautet: „Der Mensch wird bei der Geburt gewaschen und ist rein. Darum soll er auch nach seinem Ableben gebadet werden.“ ...

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Trauerphasen

Trauerprozess in vier Phasen nach Kast

trauerDiese Einteilung erfolgt nach Verena Kast und basiert auf Empfehlungen von John Bowlby und Collin Murray Parkes. Diese Theorien rund um den Trauerprozess von Verena Kast lehnen sich stark an das Modell der Sterbephasen von Kübler-Ross an und unterscheiden vier Phasen, die meist sukzessive und natürlich nicht streng voneinander getrennt ablaufen. (Quelle: Wikipedia)

Erste Phase

Nicht-Wahrhaben-Wollen: Der Verlust wird verleugnet, der oder die Trauernde fühlt sich zumeist empfindungslos und ist oft starr vor Entsetzen: „Es darf nicht wahr sein, ich werde erwachen, das ist nur ein böser Traum!“ Die erste Phase ist meist kurz, sie dauert ein paar Tage bis wenige Wochen. Aber je unerwarteter der Tod auftritt, umso länger dauert meist die Bewältigung dieser ersten Phase. Körperliche Reaktionen wie ein rascher Pulsschlag, Schwitzen, motorische Unruhe, Übelkeit oder Erbrechen können auftreten. ...


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